Pfarrcäcilienchor St. Georg Heiden

Pfarrcäcilienchor St. Georg Heiden - Aktuell


 

 

Ehrungen im Pfarrcäcilienchor

Generalversammlung / Urkunden überreicht/ Weichen gestellt

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Bei der Ehrung (v. l.): Ralf Becker, Ulrich Gurtmann, Helmut Becker, Gerd Kerkemeier,
Elisabeth Becker und Präses Peter Schneiders. Foto: pd

HEIDEN (hhk). Traditionsgemäß haben sich zu Beginn der Generalversammlung die Sängerinnen und Sänger des Pfarrcäcilienchors in der Pfarrkirche St. Georg getroffen, um die Vorabendmesse im Gedenken an alle verstorbenen Mitglieder des Chors mitzugestalten.
Nach einem guten Abendessen im Restaurant Landhotel Beckmann begrüßte der Vorsitzende Ralf Becker die Chormitglieder. Die Schriftführerin Ruth Wolf gab einen Jahresrückblick auf Chorproben, mitgestaltete Gottesdienste und Kirchenfeste 1,1I1d sonstige Anlässe. Die Kassiererin Brigitte Knüwer berichtete über die Kassenlage. Die beiden Kassenprüferinnen Hildegard Knüwer und Gudula Louven bescheinigten eine sehr gute und übersichtliche Kassenführung.
Der Chorleiter Gerd Kerkemeier bedankte sich bei allen Chormitgliedern für die gute Teilnahme an den Proben und den Einsatz bei der Mitgestaltung von zahlreichen Gottesdiensten. Er gab einen Ausblick auf die Ereignisse im nächsten Chorjahr und die damit verbundenen Anforderungen. Auch in diesem Jahr sind langjährige Mitglieder im Chor geehrt worden. Der Präses des Chors, Pfarrer Peter Schneiders, überreichte Elisabeth Becker für 50-jährige Chor-Mitgliedschaft eine besondere Urkunde und Helmut Becker für seine 40-jährige Zugehörigkeit eine goldene Ehrennadel.
Zum Schluss dankte der Vorsitzende allen für die geleistete Arbeit im Chor. Vor allem galt sein Dank Gerd Kerkemeier für dessen unermüdliches Engagement als Chorleiter.

Quelle: Borkener Zeitung, 16. November 2011

 

 

Ehrungen im Pfarrcäcilienchor

Erfolgreicher Jahresrückblick / Vergnügungskasse gefüllt

Heiden. Traditionsgemäß treffen sich zu Beginn der Generalversammlung die Sängerinnen und Sänger des Pfarrcäcilienchores in der Pfarrkirche St. Georg, um die Vorabendmesse mitzugestalten und der verstorbenen Mitglieder zu gedenken.
Nach dem Abendessen in der Gaststätte Dunckhöfner begrüßte der Vorsitzende Ralf Becker die Chormitglieder. Die Schriftführerin Ruth Wolf gab anschließend einen Jahresrückblick. Insgesamt fanden 44 Chorproben statt, wobei die Vorbereitungen für das jüngste Konzert am 1. November im Vordergrund standen.
Die Kassiererin Brigitte Knüwer berichtete über die Kassenlage. Die beiden Kassenprüferinnen Hildegard Knüwer und Gudula Louven bescheinigten eine sehr gute und übersichtliche Kassenführung. Susanne Böckenberg erläuterte die gute finanzielle Lage der "Vergnügungskasse" und gab hocherfreut zwei Freirunden.
Chorleiter Gerd Kerkemeier schaute ebenfalls auf das vergangene Jahr zurück. Erzeigte sich sehr erfreut über die gute Teilnahme der Chormitglieder an den Proben und den Einsatz bei der Mitgestaltung von zahlreichen Gottesdiensten.
Für das Engagement bei den Vorbereitungen zum jüngsten Konzert dankte er den Mitgliedern ganz besonders. Wie berichtet, führten die Heidener die Chorwerke "Die letzten Dinge" von Louis Spohr und "Wie der Hirsch schreit" von Felix Mendelssohn Bartholdy auf.
Auch in diesem Jahr wurden Ehrungen für langjährige Mitgliedschaft im Chor vorgenommen. Der Präses des Chors, Pfarrer Peter Schneiders, überreichte jeweils Cornelia Buß und Heinrich Leipold die Ehrennadel des Diözesan-Cäcilienverbandes für das 25jährige und Hubert Kemper für das 65-jährige Chorjubiläum.
Zum Schluss dankte der Vorsitzende allen für die geleistete Arbeit. Sein besonderer Dank galt Gerd Kerkemeier für sein unermüdliches Engagement als Chorleiter. Der Chor weist darauf hin, dass interessierte Sängerinnen und Sänger zu den Chorproben willkommen sind. Es wird immer donnerstags um 20 Uhr im Haus St. Josef geprobt.

Quelle: Borkener Zeitung, 01. Dezember 2010

 

 

"Kinder lernen Rücksicht beim Singen"

Portrait Gerd Kerkemeier (60) ist Chorleiter und Dirigent

von Hubert Konert

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Mit 18 Jahren leitete er den ersten Chor: Kirchenmusiker Gerd Kerkemeier. Foto: Konert

Heiden. "Lasst die Kinder singen; dann kloppen sie sich nicht." Das ist eine Er­kenntnis, die Gerd Kerkemeier in seinen vielen Be­rufsjahren gewonnen hat. Den 60 Jahre alten Kirchen­musiker kennen die Heide­ner nur mit Bart. Den trug er schon, als er Anfang der 70-er Jahre als Organist nach Heiden kam.

Von 1967 bis 1970 hat der Pfeifenraucher mit der so­noren Stimme Kirchenmu­sik an der Bischöflichen Kirchenmusikschule in Münster studiert. Geboren und aufgewachsen ist Ker­kemeier in Recklinghausen. Als Polsterer und Dekora­teur hat sein Vater die sechsköpfige Familie er­nährt. Die Mutter war Haus­frau. "Wir hatten nicht viel Geld,. haben in einer 52 Quadratmeter großen Woh­nung gelebt", erinnert sich der Kirchenmusiker. Seine Eltern hätten es am liebsten gesehen, wenn er beruflich etwas "Sicheres" gemacht hätte. "Durch Zufall kam ein Klavier ins Haus", schil­dert Kerkemeier seinen Weg zur Musik. .

Mit elf Jahren sang er im Chor. Sein musikalisches Talent fiel dem Organisten in St. Gertrudis auf. "Er hat mich gefördert und mir so­gar kostenlos Unterricht ge­geben. Das war für mich ein großes Glück", sagt Kerke­meier, der nach der Volks­schule die Handelsschule besucht hat. Stressfrei ab­solvierte er die Aufnahme­prüfung zum Studium. Be­reits mit 18 Jahren leitete er - noch während des Studi­ums - seinen ersten Chor in Dülmen, übernahm Aufga­ben in der Heimatpfarrei.

In Münster lernte er seine Frau Ursula kennen. 1970 heiratete das Paar. Den ers­ten Job als Organist hatte Kerkemeier in Dormagen. Anschließend wurde er Or­ganist in Heiden. Die Kon­takte hatte Bernhard Terhorst, der damalige Vorsitzende des Kirchenchors, hergestellt. "Mehrere Jahre war ich anfangs auch Küs­ter bei Pastor Busche", er­zählt Kerkemeier.

1975 traf die junge Fami­lie ein Schicksalsschlag. Der vier Jahre. alte Sohn kam bei einem Verkehrsunfall in Heiden ums Leben. "Das vergisst man nicht" , sagt Kerkemeier, der ein gläubiger Mensch ist. 1976 bezogen die Kerkemeiers ihr Atriumhaus an der Schubertstraße.

Derzeit leitet der Organist Männerchöre in Gladbeck und Marl sowie in Heiden den Pfarrcäcilienchor, den Kinderchor VIVA und den jungen Chor Shalom. Au­ßerdem unterrichtet er Klavier und Orgel an der Mu­sikschule Borken. 1996 er­hielt er den Titel "Chordi­rektor ADC" für hervorra­gende künstlerische Leis­tungen.

"Bierernste Proben mag ich nicht", sagt der Chorlei­ter. Er sieht sich als Anlas­ser, der den Motor nicht ab­würgt,der mal bremst und auch mal Gas gibt. Drei Mal in der Woche kommt er spät von Proben nach Hau­se. Dann sieht er die "Ta­gesthemen" in der ARD, schmökert zur Entspannung in einem Krimi. Den Urlaub verbringt er mit seiner Frau am liebsten beim Wandern in Südtirol. "Und das, ob­wohl ich Höhenangst ha­be", sagt der 60-Jährige au­genzwinkernd. "Mit einem Lift könnte ich nicht nach oben fahren." Was ist schön am Leben in Heiden? "Man kennt sich, ich mag den dörflichen Charakter", sagt Gerd Kerkemeier, "und dass hier so viele Menschen mu­sikalisch aktiv sind." Daran beteiligt er sich intensiv. An der Grundschule leitet er zurzeit ein Projekt, stu­diert mit Kindern ein Musi­cal ein. "Wer im Chor singt", sagt Kerkemeier, "lernt Rücksichtnahme und soziales Verhalten." Davon ist er zutiefst überzeugt.

Quelle: Borkener Zeitung, 27. November 2010

 

 

Ein Hochgenuss

Pfarrcäcilienchor St. Georg konzertierte in der Pfarrkiche

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Der Pfarrcäcilienchor St. Georg und Mitglieder der Philharmonie Essen. Foto:Koschmieder

Heiden. Der dunkel­trübe und neblige erste No­vember-Abend war gerade­zu wie geschaffen, inhalts- ­und gedankenschwer über "Die letzten Dinge" nachzusinnen, die sich mit dem Ende unseres irdischen Daseins und dessen, was den Menschen einmal erwartet, befassen.

Dass es allerdings in Form einer solch imposan­ten Aufführung in geradezu stürmischem Dialog über die letzten Dinge ein Hoch­genuss war, sei Chordirek­tor ADC Gerd Kerkemeier zu verdanken. Unter seiner Gesamtleitung trug der Pfarrcäcilienchor St. Georg in Heiden mit Mitgliedern der Philharmonie Essen in der vollbesetzten Pfarrkir­che das gleichnamige Ora­torium von Louis Spohr vor und ermöglichte so einen Einblick in die Worte aus der Offenbarung des Johan­nes.

In eindringlicher, einfühl­samer und dramaturgischer Art und Weise schilderten Solisten, Chor und Orches­ter mit Hilfe des zweiteili­gen Werkes die Schrecken der Apokalypse ("Gefal­len ist Babylon, die Gro­ße!") und das Kommen des Neuen Jerusalem ("Sieh, ei­nen neuen Himmel und ei­ne neue Erde, von Gott be­reitet und schön ge­schmückt als eine neue Braut"). Mit seinen musika­lischen Ausdrucksmitteln wurde Spohr zum Wegbe­reiter der Oratorien Felix Mendelssohn Bartholdys. So lag es nahe, dass dem Werke Spohrs, ebenfalls Endzeit- und Ewigkeitsvi­sionen beinhaltend, das Chorwerk "Wie der Hirsch schreit" nach Psalm 42 von Bartholdy vorangestellt war. Beide Stücke verlang­ten von den Musikern und Sängern Disziplin und En­gagement. Stefanie Bußkön­ning (Sopran), Ina Susanna Hirschfeld (Alt), Michael Siemon (Tenor) und Hans Roß (Bass) erzählten die eschatologischen Ausfüh­rungen eindrucksvoll in mal kaum hörbaren, sanften Tönen, dann wieder wild, ganz der sich anbahnenden Dramatik des Textes ange­passt.

Die Hörer wurden Zeu­gen eines ergreifenden und mitreißenden Zusammen­klangs von Solisten, Chor und Orchester, wobei der Chor einen eindringlichen, dichten Klangvorhang schuf, in den sich die So­listen ausdrucksstark und sicher einfanden. Es ent­stand ein abgerundetes Ge­samtwerk, von Kerkemeier zu einem Ganzen ver­

schmolzen, voller Drama­tik, dann wieder in stille Tiefen und Nachdenklich­keit versinkend. Der große, stimmgewaltige Chor sang ungemein engagiert. Wun­derschöne und ausdrucksstarke Tempowechsel unterstrichen stets die Verbin­dung des gemeinsamen Ausdrucks von Text und Musik und gipfelten im ge­waltigen Zusammenspiel der Musizierenden in einer Einladung an "alle Kreatur, die im Himmel ist und auf Erden und unter der Erde und im Meer", Gott anzube­ten, der "alle Tränen von ihren Augen" trocknen wird. Die stehenden Ova­tionen des Publikums, das mit lang anhaltendem Ap­plaus dankte, hatten sich Musiker, Sänger und Diri­gent aufgrund der kraftvol­len und konzentrierten Leistung während des zwei­stündigen Konzertabends absolut verdient.

Quelle: Borkener Zeitung, 03. November 2010

 

 

Ein großes Ziel gesetzt

Pfarrcäcilienchor führt geistliches Konzert am 1. November auf

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Der Pfarrcäcilienchor St. Georg probt intensiv für sein geistliches Konzert. Foto: Konert

Heiden (pd). Mit der Aufführung. Zweier großer Chorwerke aus der romantischen Chorliteratur hat sich der Pfarrcäcilienchor St. Georg ein großes Ziel gesetzt und bereitet sich mit viel Fleiß und Engagement auf das Konzert vor, das am Sonntag, 1. November, ab 18 Uhr in der Pfarrkirche Heiden aufgeführt wird.

Es handelt sich dabei um den 42. Psalm op. 42 "Wie der Hirsch schreit" von Felix Mendelssohn Bartholdy. Dieses Werk sei die heute noch bekannteste und bedeutendste Psalmvertonung, die Mendelssohn in mehreren Etappen zwischen April 1837 und Februar 1838 geschrieben habe, heißt es in der Mitteilung des Chors. Ihm selbst schien sein Werk außergewöhnlich gelungen.

Er beschreibe nicht in tonmalerischer Weise den Hirsch, der nach frischem Wasser schreie, sondern die inneren Konflikte des gläubigen Menschen, die im Verlauf des Werkes zu einem unerschütterlichen Gottvertrauen führten, "so schreit meine Seele, Gott zu dir". Über das Quintett, dem wohl musikalisch fesselndsten Stück der Komposition, münde der Psalm in eine groß angelegte, prachtvolle und gewaltige Fuge, die in ihrer melodischen und architektonischen Macht an ähnliche Sätze des großen Händel erinnerten.

Louis Spohr, der das Oratorium nach Worten der Heiligen Schrift "Die letzten Dinge" schuf, galt vielen in Deutschland nach dem Tode Beethovens als größter lebender Komponist. In Braunschweig geboren, trat er 1822 die Stelle als Hofkapellmeister in Kassel an. Mit der Vertonung zu den theologisch bedeutsamen Teilen der "Geheimen Offenbarung des Johannes" traf er genau den Geschmack seiner Zeit. Oratorien zu biblischen Texten standen hoch im Kurs. In "Die letzten Dinge", uraufgeführt Karsamstag 1826 in Kassel, würden Todes- und Ewigkeitsvisionen in eindringlicher Weise zur Geltung gebracht. Das Werk besteche durch meisterhafte Instrumentationstechnik, überlegen eingesetzte Chromatik, groß angelegte Solo-Rezitative und eingängige Chorpartien voller inniger Empfindsamkeit und aufwühlender Dramatik.

Als Solisten wirken mit: Stefanie Bußkönning/Sopran, Ina Susanna Hirschfeld/Alt, Michael Siemon/Tenor und Hans Roß/Bass.

Als Orchester konnten wie in den Vorjahren wieder Mitglieder der Philharmonie Essen verpflichtet werden. Die Gesamtleitung hat Gerd Kerkemeier, der Dirigent des Pfarrcäcilienchors St. Georg, Heiden.

Konzertkarten sind bei allen Chormitgliedern, im Pfarrbüro, im Bürgerbüro und bei der Volksbank Heiden sowie an der Abendkasse erhältlich.

Quelle: Borkener Zeitung, 8. Oktober 2010

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